In der Fülle
von Anne Stoller Bongartz
13. November 2021

Die Fülle füllt aus.

Die Einkaufstasche füllt sich mit dem Einkauf.

Das Auto füllt sich mit Benzin.

Das Haus füllt sich mit Möbeln und Accessoires.

Die Tasche, das Auto, das Haus ist gefüllt.

Unser Körper füllt sich mit Nahrung.

Unser Kopf füllt sich mit Gedanken.

Unser Herz und Bauch füllt sich mit Gefühlen.

Wir sind gefüllt.

Wie fühlt sich das an für Dich?

Bist Du gefüllt oder erfüllt?

Die Fülle kann auch zu voll sein. Dann fühlst Du Dich eher gefüllt an.

 

Unsere Sinne sind wie ein Posteingang und empfangen die Sendungen und Eindrücke aus der Umgebung. Nach dem Empfang wird die Post intern verteilt in die verschiedenen Abteilungen.

Kopf, Herz, Bauch.

Achtung: nicht jede Sendung ist richtig adressiert! Falls ein aufmerksamer Mitarbeiter im Team ist, bemerkt der das und retourniert die Sendung. Das ist gut so. Was nicht zu dir gehört, wird zurückgesendet.

In den Abteilungen Kopf, Herz, Bauch wird nach Pendenz sortiert.  

  • Sofortige Reaktion
  • als Nächstes erledigen
  • im Stapel immer liegen bleiben.

Egal auf welchem Stapel Deine empfangenen und angenommenen Sendungen und Eindrücke liegen, sie füllen dich immer aus. Mehr oder weniger. Das liegt an Dir.

Mit was bist Du gefüllt?

Welche Sendungen nimmst Du an und welche sendest Du zurück?

Mit welchen Eindrücken lässt Du Dich füllen?

Welche Eindrücke  er- füllen Dich?

Ich lade Dich ein, eine kurze Übung mit mir zu machen:

Stell Dir vor…

Du stehst im grünen Wald… hörst die Vögel zwitschern… spürst den warmen Sonnenstrahl der durch die Bäume scheint… riechst den Duft der Bäume…

Wie fühlt sich das in Dir an? Welchen Eindruck hinterlässt diese Vorstellung in Dir?

Um den guten Eindruck nicht zu löschen, erwähne ich nur kurz das überfüllte Kaufhaus, den Strassenverkehr und die Unterhaltungselektronik. Ich glaube, Du fühlst den Unterschied sofort. Wenn nicht, kannst Du dieselbe Übung machen wie oben beschrieben.

Du kannst entscheiden, welchen Eindrücken Du Dich aussetzen willst. Nicht immer. Aber vielleicht immer öfter?

Ein aufmerksamer Mitarbeiter wird Dir dabei behilflich sein. Aufmerksam bedeutet in diesem Sinne achtsam. Falls Du noch keinen solchen Mitarbeiter im Team Posteingang hast, dann helfe ich dir gerne, einen solchen auszubilden. Oder wenn schon vorhanden, weiterzubilden.

 

Dieser wird Dir helfen, Eindrücke auszuwählen, mit denen Du erfüllt- und nicht nur gefüllt werden möchtest.

Und er wird Dir helfen, falsch adressierte Post zurückzusenden.

Wie bildest Du den aufmerksamen Mitarbeiter aus (oder weiter)?

Höre Dir mein Audio an und lass Dich inspirieren. Ich begleite Dich einen Schritt weiter in die Achtsamkeit hinein.

Für Deine individuelle Begleitung auf dem Weg in die Erfüllung biete ich Dir mit meinem Angebot „Achtsamkeit“ eine Einzelberatung oder Jahresbegeleitung an. Erkundige Dich hier.

Der Funke

Den Mitarbeiter ausbilden, um Erfahrungen zu sortieren 

Suche einen ruhigen Ort auf, an dem Du bequem sitzen und ungestört zuhören kannst.